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Aber warum denn das?

 Er kann sich doch helfen lassen. Er fragt die Leserschaft der Troika. Vielleicht gibt es innerhalb derer, denen eine journalistisch verankerte  Ader innewohnt und denen es Freude macht, aus dem Leben der Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft zu berichten. Dabei wären Beiträge aus möglichst vielen Regionen gefragt, deren Beispiele für andere Anregungen oder Hilfe geben können oder auch zu einer Diskussion anregen. Gerade diese ist wichtig, weil der Erfahrungsaustausch die billigste Investition ist. Die Troika soll dadurch lebendiger werden.

Auch brauchte der Redaktör einen Kontrollör, denn selbst geschriebene Texte tragen die Gefahr der Betriebsblindheit in sich, so dass Fehler in Rechtschreibung und Grammatik beim „Gegenlesen“ durch Andere entdeckt werden. Damit ist schon gesagt, dass gesicherte Kenntnisse für dieses mit einigen Fallstricken versehene Gebiet wünschenswert sind.

Ach ja, „altmodisch“ sind wir auch. Wir „gendern“ nicht, auch im Wissen darum, dass es unzählige Geschlechter gibt. Lieber geben wir einen Esslöffel stilistischer Würze zwecks besserer Verdaulichkeit bei.

Wer jetzt immer noch geneigt ist, sich mit diesem undankbaren Gebiet abzugeben, dem kann der Redaktör auch nicht helfen.
Wolfgang Kroschel
(w.k.)

Also geht der Ruf in die Mitgliedschaft, mitzuschaffen. 

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