Kaliningrader Reiseeindrücke, August 2026
Drei Mitglieder des Vereins Bücherfreunde Greifswald e.V. – einer von Ihnen, ich – Uwe, ist Mitglied der drfg – hatten den Wunsch, nach Kaliningrad zu reisen. Wir wollten dieses Gebiet und seine Hauptstadt kennenlernen und sehen, welche Spuren die Geschichte dort hinterlassen hat. Außerdem erwartete sie dort Alexander, ein Vertreter der Kaliningrader Abteilung des Russischen Friedensfonds, der mit Carsten, dem Vorsitzenden unseres Greifswalder Vereins, Pläne der Zusammenarbeit besprechen wollte. Auch Wolodja, ein Schriftsteller und Poet, wollte aus Moskau kommen, um seinen ehemaligen Mitstudenten Uwe und einige Literaten des Kaliningrader Gebiets zu treffen.
Durch die Unterstützung von Jürgen Desch (drfg) waren Reise, Unterkunft und touristische Betreuung für uns gesichert (Vielen Dank, Jürgen!). Julia führte uns durch die Stadt und gab in deutscher Sprache an den Sehenswürdigkeiten historische und aktuelle Informationen. Das Gleiche bekamen wir von Maria in Svetlogorsk. Wir waren beeindruckt – von beiden und von dem, was wir sahen und hörten.
Wir nahmen auch am Treffen „Schriftsteller für den Frieden“ teil, wo Carsten über den Beitrag seiner Mutter im Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“ (Herausgeber RT DE) und Wolodja und ich über das gemeinsam herausgegebene Buch „Die Augen von Anna, Глаза Анны, Deutsche Schriftsteller über den Frieden, Немецкие поэты о мире“ berichteten. Es war ein beeindruckender Abend mit Funktionären des Russischen Friedensfonds und Schriftstellern. Einer von ihnen war Alexander Win, der unter anderem ein Buch über die „rote Gräfin“ Droste-Hülshoff in Königsberg schrieb.
Kaliningrad ist eine Reise wert! Unbedingt! Das ist unser Fazit. Auch die belastenden Busreisen hin und zurück ändern nichts daran. Aber das Projekt einer Fährverbindung Saßnitz – Kaliningrad, das u.a. Alexander Tarasow aus Kaliningrad und Jürgen Desch aus Berlin ernsthaft verfolgen, weckt Hoffnungen. Uwe Durak
