„Auf eine Frage…“ ist ein neues Angebot
Die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft lädt ein zum Gespräch:
Auf Grund der Tatsache, daß es in unserer Gesellschaft wenig Kommunikation zwischen den Generationen, ausgenommen natürlich in der Familie, gibt, halten wir es für erforderlich, dagegen etwas zu tun.
Die Ursachen dafür sind sicher vielfältig. Es geht uns nicht darum diese fehlenden „Debattenräume“ aus allen Perspektiven zu beurteilen. Wir sehen jedoch, daß sich die Generationen im Austausch zur Meinungsbildung Innerhalb ihres Altershorizonts bewegen. Das gilt für alle Altersgruppen. Und es ist daher auch nicht verwunderlich, daß die Altersgruppen jeweils ihre Kommunikationsform bevorzugen. Diese vorhandenen Barrieren gilt es zu überwinden.
Die sogenannte moderne Gesellschaft ist von hoher Arbeitsproduktivität geprägt, woran die vielen technischen Errungenschaften unzweifelhaft ihren Anteil haben. Unser Verein hat es in seiner Satzung verankert, daß die Begegnung und der Austausch das Mittel ist, um unser Anliegen, die Völkerverständigung, in der Gesellschaft zu verbreiten. Dazu gehört zweifelsfrei, daß die Erfahrenen ihre Weisheiten mit den Jungen teilen. Neben Familie, Beruf und Lehre bleiben noch Vereine und Parteien. Der Stammtisch darf sicher nicht vergessen werden, jedoch treffen sich auch hier regelmäßig „Gleiche mit Gleichen“. Ausnahmen bestätigen auch in diesem Fall nur die Regel. Jeder mag für sich beurteilen, wieviel hier über gesellschaftlichen Fragen debattiert wird.
Um dieses ein Stück voran zu bringen, haben wir uns gedacht, daß es schön wäre, wenn man ungezwungen, sachlich, offen und ohne Zensur miteinander ins Gespräch kommt. Natürlich beziehen wir uns bei unseren Themen auf unsere Satzung.
Dazu entwickeln wir das Gesprächsformat : „AUF EINE FRAGE…“
Das Format wird eine Online-Konferenz sein. Wir laden jeweils einen Gast ein, der etwas zu sagen hat. In der Regel sollen es Personen sein, die ein der Öffentlichkeit stehen und exponierte Arbeit leisten. Aber auch Personen mit besonderen historischen Kenntnissen oder Fähigkeiten können Gesprächspartner sein. Im Kern geht es aber, daß junge Menschen sich mit „alten Hasen“ unterhalten können.
Wir laden junge Menschen ein um mit diesen Personen „hautnah“ ins Gespräch zu kommen. Diese Form ist für beide Seiten interessant, kann sich doch jeder Teilnehmer selbst ein authentisches Bild im Gespräch machen. Dem Wort „Verständigung“ wohnt schon das Wort „verstehen“ inne. Das geht nur im Rahmen von Austausch und Begegnungen. Nicht nur die Kenntnisse des Gesprächspartners auch dessen Bedingungen und Möglichkeiten tragen zum Verstehen bei.
Die erste Runde wird am 27.06.2025 zum 15:00 Uhr sein. Der erste Gesprächspartner ist der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus.
Natürlich hoffen wir darauf, daß weitere Persönlichkeiten dem Projekt anschließen und den jungen Menschen antworten.
Die Atmosphäre soll ungezwungen, vertrauensvoll, sachlich und unzensiert sein.
Dieses Projekt richtet sich also zielgerichtet an die Jungend.
Wir werden über die Ergebnisse berichten….
Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
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Das klingt sehr gut – sieht aber so aus als wenn dieser Verein von Moskau aus gelenkt wird ??
Ich habe vor ca. 50 Jahren freiwillig Russisch gelernt, war Ende 1989 in der SU, und danach noch ein paarmal in Russland und auch in der Ukraine.
Ich stehe oft (zweimal wöchentlich) vor dem russ. Generalkonsulat, spreche dort auch oft mit Menschen die einen russischen Pass besitzen.
Mit sehr unterschiedlichen Meinungen zu Putins Krieg gegen die Ukraine …..
Ich kann Euch meine Mail vom 13.01.2024 an das Konsulat schicken – immerhin kam eine Antwort – wenn auch ablehnend:
Sehr geehrter Herr Westermayer,
Ihr Schreiben vom 13. Januar d.J. ist uns zugegangen.
Etwas Neues konnten wir aus Ihren Ausführungen nicht entnehmen. Es ist daher angebracht festzustellen, dass Sie sich weiterhin von der altherbrachten antirussischen propagandistischen Parolen leiten lassen wollen, die von der Bundesregierung und etablierten systemkonformen Medien in Deutschland verbreitet und der breiten Öffentlichkeit mit allerlei Mitteln aufgezwungen werden. Das betrifft in erster Linie Ihre Interpretationen des Konflikts in der Ukraine, dessen Ursprunge und Folgen. Diese sind realitätsfremd und entbehren jeder faktischen Grundlage.
Die von Ihnen in diesem Zusammenhang gezogenen Parallelen zur Belagerung von Leningrad von deutschen Nazitruppen in Jahren 1941-1944 weisen wir strickt als unangebracht zurück, weil sie die Opfer dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit verhöhnen.
So sehe ich auch keinen weiteren Kommunikationsbedarf mit Ihnen.
Generalkonsul O.Krasnitskiy
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär…, Sie kennen bestimmt den Reim aus dem Volksmund, sehr geehrter Herr Westermayer.
In unserer Redaktion wird er ein manches Mal zitiert, zumal niemand solche geldschweren Verbindungen hat. Nicht mal einen Steuermann, mit dem wir verstrickt sind.
Aber selbst denken und handeln macht auch Spaß. Den und Erkenntnisse im Dialog außerhalb gesteuerter Medien wünsche und empfehle ich Ihnen sehr.
Wir versichern Sie unserer Begleitung dabei.
Wolfgang Kroschel, Redaktion