Position
Der Vorstand der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft hat die Mittteilung über die angekündigte Kündigung des Abkommens über das Russische Haus in Berlin mit Befremden und Unverständnis aufgenommen.
Unter Hinweis auf mehrere, sich in der „Entdeckung“ widersprechende „Drohnenfunde“ auf dem Flughafen Leipzig, flankierend mit der „Entdeckung“ eines (aus zwei Pistolen bestehenden) „Waffenlagers“ im Umkreis Berlins nahm die Regierung der Bundesrepublik Deutschland dies zum Anlass, das Abkommen über das Russische Haus in Berlin zu kündigen zu wollen.
Das ist der Höhepunkt einer seit längerer Zeit in den Medien der Bundesrepublik Deutschland geführten Kampagne gegen die seit Jahrzehnten existierende, auf der Vereinbarung von Bundesrepublik und Russischer Föderation beruhende Institution zur Vermittlung von Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Sprache und Ort von Begegnung der Völker Russlands und Deutschlands. Davon hat auch unsere Gesellschaft profitiert, indem sie im Geist der Völkerverständigung das Angebot nutzte.
Wenn diese Möglichkeit nun zum Opfer einer ausnahmslos und ausufernden Scharfmacherei im Geiste der Kriegstüchtigkeit verwendet wird, kann sie in die Nähe der vor dem zweiten Weltkrieg geführten Propaganda der Volksverhetzung in Sinne des „Angriffs auf den Sender Gleiwitz“ gestellt werden, nach dem dann „zurückgeschossen“ wurde.
Den propagandistischen Anfängen wollen wir uns wehren, weil wir nicht vergessen haben, welches Ende sie nahmen.
Vorstand der GDRF

Was für ein 1. September – der Weltfriedenstag
Die Nachricht, von der Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des wichtigen Russischen Generalkonsulats in Bonn, sind auch die „modernen“ Waffen gegen die Menschlichkeit und seine Bevölkerung in Deutschland!
Unser Protest gegen diese Entscheidungen wird mit allen friedlichen Mitteln geführt!
Regionalgruppe Bayern – Nürnberg