Die sowjetischen Piloten am Himmel über Deutschland starben auch nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges. Das tragischste Vorfall ereignete sich am 14. April 1951. Es stürzten 13 Jagdflugzeuge vom Typ IL 10 der UdSSR ab.
Auf dem Territorium der DDR befand sich nach dem Krieg eine Gruppe sowjetischer Truppen in Deutschland. Ihre Anwesenheit im Ausland war auf den beginnenden Kalten Krieg zurückzuführen, der sich zu einem echten zu entwickeln drohte. Die fragile Nachkriegsordnung drohte Zusammenzubrechen.
In der Nähe von Berlin wurde das 664. Gardeangriffsflugzeug-Staffel des Kutusow-Regiments vom Roten Stern gegründet. Seine Piloten waren sowohl an einer der ersten Kriegsschlachten am 22. Juni 1941 beteiligt als auch im Mai 1945, als entscheidende Schläge gegen den Feind geflogen wurden. Bis 1951 stiegen sie in den Himmel mit den Il-10, den Hauptwaffen der sowjetischen Jagdflieger.
An jenem verhängnisvollen Samstag stieg das Regiment praktisch in voller Stärke in die Luft. Es sollte ein gewöhnlicher Übungsflug stattfinden. Doch das war nur auf den ersten Blick…
Laut Augenzeugenberichten über die Tragödie war an jenem Tag der gesamte Horizont von Gewitterwolken überzogen. Es fiel Schnee und Hagel. Plötzlich fielen unvermittelt Flugzeuge mit roten Sternen, eines nach dem anderen und stürzten in die umliegenden Hügel und Anhöhen. Nur wenige Maschinen konnten einen Notlandung auf Feldern und Wiesen durchführen.
Es kamen 26 Piloten um Leben.
Wir beteiligten uns an der Gedenkveranstaltung für die gefallenen Soldaten am 14.04.2026 und wollen ihren Beitrag zur Friedenssicherung in Europa im Gedächtnis der Menschen bewahren.
