Wir gedenken der Opfer der Sowjetunion im 2. Weltkrieg
Am 22. Juni 2026 trafen sich um 4:00 Uhr Menschen verschiedener Nationalität am Ehrenmal im Berlin im Treptower Park um der sowjetischen Opfer des 2. Weltkrieges zu gedenken.
In seiner Ansprache dankte der Botschafter der Russischen Förderation in Berlin, Sergej J. Netschajew, der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft und deren Helfern für die Organisation dieser Veranstaltung und dankte den Teilnehmern, unter Ihnen Vertreter der Offiziere Russlands, der Veteranenverbände der NVA und der Grenztruppen, der Gruppen russischer Gemeinschaften, unserer Kooperationspartner, der Parteien, der friedliebenden gesellschaftlichen Organisationen und Bürger Deutschlands, für ihr kommen.
Neben dem Botschafter, waren weitere Vertreter der russischen Botschaft und die Vertreter der Botschaft der Republik Belarus anwesend. Die ersten Opfer nach dem Überfall auf die Sowjetunion hatten die Menschen in der belorussischen Sowjetrepublik zu beklagen gefolgt von einem grausamen Vernichtungszug durch die Dörfer und Städte dieser Republik. Darauf wies der Botschafter in seiner Rede hin.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern, die auch in diesem Jahr in der Nacht ab 1:00 Uhr die Vorbereitungen getroffen haben. Insbesondere bei den Freunden des Motorradclubs „Nachtwölfe“, den Kooperationspartner „Deutsch-Russische Festtage e.V.“ und einzelne Helfer die jedes Jahr dabei sind.
Herzlichen Dank!
Alle Organisationen sind herzlich eingeladen bei der Umsetzung mitzuwirken.
Wir bitten die Qualität zu entschuldigen, für uns kommt es auf den Inhalt an.
Auszüge aus der Begrüßung zur Veranstaltung durch unseren Vorstand:
„Heute,Vor 85 Jahren überschritt die deutsche Wehrmacht die Grenze zur Sowjetunion. Sie brachten den Tod und die Absicht, die slawischen Völker zu vernichten. Sie hinterließen eine Blutspur, die kein Gleichnis in der Geschichte findet.
Gedenken wir der Opfer mit einer Minute des Schweigens.
Wir sind heute hier versammelt, um der beispiellosen Hingabe und des unermüdlichen Widerstands des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg zu gedenken. Zwischen 1941 und 1945 wurde die Sowjetunion von der dunkelsten Bedrohung ihrer Geschichte heimgesucht.
27 Millionen sowjetische Menschen gaben ihr Leben, um die Sowjetunion und Europa vor der faschistischen Barbarei zu bewahren. Soldaten an den Fronten, Partisanen in den Wäldern und Arbeiter in den Fabriken trugen gemeinsam die Last des Kampfes. Die Verbrechen der faschistischen Eroberer in Belarus und der Ukraine bleiben unvergessen, Leningrad hielt stand trotz Hunger und Elend, Stalingrad wurde zum Wendepunkt des Krieges, und am Ende wehte die rote Fahne siegreich über dem befreiten Deutschland.
Dieser gewaltige Einsatz war mehr als ein Krieg – er war ein Opfergang für die kommenden Generationen. Die Tapferkeit und der unerschütterliche Glaube an die Gerechtigkeit der Befreier haben das deutsche Volk und die Völker Europas vom Faschismus befreit. Das ist eine Tatsache.
Das Denkmal des sowjetischen Soldaten mit dem Kind und das Denkmal in Wolgograd „Mutter Heimat ruft“ erzählt die Geschichte vom großen Kampf und vom Sieg der Sowjetunion gegen den deutschen Faschismus. Das bedarf keiner Umdeutung oder Auslegung.
Heute neigen wir unsere Häupter vor den Gefallenen. Ihr Blut, ihre Entschlossenheit und ihre Opferbereitschaft werden in unserer Erinnerung fortleben. Mögen wir stets aus ihrem Erbe die Kraft schöpfen, den Frieden zu bewahren.
Die Ehre und ewiges Gedenken gebührt dem sowjetischen Volk, den sowjetischen Partisanen, und der roten Armee, die aus allen Völkern und Republiken der Sowjetunion kamen um den opfereichen Kampf zu führen. Daran gab und gibt es keine Zweifel.
Unser heutiges Gedenken ist in Deutschland noch nicht lange Tradition. Die Organisation „Offiziere Russlands“ brachten diese Veranstaltung nach Deutschland. Wir, die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft, setzen diese Tradition gern fort. Es beteiligen sich heute Vertreter der Offiziere Russlands, die Vetereranenverbände der Nationalen Volksarmee, Vereine, Parteien und Organisationen sowie friedliebende Gruppen aus der deutschen Gesellschaft.
Auf diese Weise zeigen wir unseren Dank und unsere Verantwortung gegen über den Völkern Russlands für den Frieden
Wir gedenken der Befreier.
Wir gedenken dem sowjetischen Volk und der Sowjetischen Armee.
Niemand ist vergessen,
Nichts wird vergessen.“
Wir haben im letzten Jahr damit begonnen, diese Veranstaltung durch unsere Mitglieder und Freunde Regionen Deutschlands zu tragen. Hier haben wir einige Impressionen zusammengestellt. Sie zeigen deutlich, daß es in Deutschland geschichts- und verantwortungsbewusste Menschen gibt. Wir unterstützen das nach Kräften.
Ahlbeck 2026
Bautzen 2026
Freiberg

In Neubrandenburg waren wir gestern ca. 50 Friedensfreunde, die Blumen und Kerzen am Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten auf dem Neuen Friedhof in der Oststadt aufgestellt haben. Tino Eisbrenner hat die Veranstaltung mit dem Vortrag berührender Anti-Kriegslieder umrahmt und Helga Hobohm hat eine eindrucksvolle und eindringliche Friedens-Rede gehalten. Danke an alle, die dabei waren 🕊️❗️