"Blumen für Piskarewka"
Aus Anlaß des 85. Jahrestages der Blockade Leningrads haben wir einen Spendenfond aufgelegt.
Sag mir, wo die Blume sind…
…die Blumen auf den Gräbern für die Opfer und Verteidiger während der 872 Tage währenden Blockade Leningrads
Sie befinden sich auf dem Gelände des Ehrenfriedhofes in Piskarewka, einem nordöstlichen Stadtteil von Leningrad/St. Petersburg, der größten Begräbnisstätte für nahezu einer Million menschlicher Opfer der faschistischen Blockade, dem „Venedig des Nordens“, in dem allein eine halbe Million Bürger der Sowjetunion verhungert sind.
WIR WOLLEN, dass dieses Kriegsverbrechen der Faschisten immer im Gedächtnis bleibt und die Blumen auf den Gräbern nicht verblühen.
WIR WOLLEN, deshalb mit einer dortigen Organisation zusammen arbeiten, die sich den Überlebenden der Blockade, dem Erhalt des Piskarewker Gräberfeldes und der Erinnerung an das faschistische Kriegsverbrechen widmet.
Ermutigt, auch durch Nachfahren deutscher Soldaten, die sich ihrer immerwährende historischen Verantwortung für den Frieden bewusst sind, haben wir diesen Spendenfond aufgelegt.
Die Mittel aus diesem Spendenfond werden verwendet für:
- überlebende Opfer der Blockade, unabhängig von ihrer religiösen Bindung oder ethnischen Herkunft
- die Pflege der Denkmalanlage „Piskarewka“
- die Pflege der Erinnerung an die Zeit der Blockade Leningrads
Spendenfond „Blumen für Piskarewka“
IBAN: DE29 8306 5408 0005 2919 41
BIC: GENODEF1SLR
Inhaber: Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V.
Verwendungszweck: Blumen für Piskarewka
„Aber wisse,
der du diese Steine betrachtest:
Niemand ist vergessen und nichts
ist vergessen.“
Olga Bergholz -1942
Kant 300 Spendenaktion
Anlässlich des 300. Geburtstages Imanuel Kants führen wir eine Spendenkation durch
Architekturprojekt in der russischen Stadt Kaliningrad zur Würdigung des 300. Geburtstages von Immanuel Kant am 22.4.2024
IMMANUEL KANT-GEDÄCHTNISTEMPEL
Die Berliner Freunde der Völker Russlands arbeiten seit dem Sommer 2023 mit der Kaliningrader Abteilung des Russischen Friedensfond zusammen und haben ein gemeinsames Projekt mit dem Kaliningrader Kantmuseum auf der Museumsinsel in Kaliningrad für den 300. Geburtstag des Philosophen der Aufklärung, Immanuel Kant, erarbeitet. In Kaliningrad wird Kant wie ein eigener Sohn verehrt.
Kant definierte als oberstes Prinzip gesellschaftlichen Lebens den „kategorischen Imperativ‘“, der durch unabhängiges Denken (Selbstbestimmung) und verantwortliches Handeln (Freiheit) aller Menschen und Völker bestimmt wird. Frieden, Gerechtigkeit und Fleiß bezeichnet er als notwendige gesellschaftliche Voraussetzung.
Unser Ziel ist es, in diesen schweren Zeiten einer verordneten Russophobie ein Zeichen zu setzen.
Deutsche Bürger schenken der russischen Stadt Kaliningrad einen Gedächtnistempel für den großen Sohn Königsbergs, jetzt Kaliningrad.
Wir rufen jeden einzelnen in diesem Lande auf, diese Initiative mit einer Spende zu unterstützen, damit unsere Idee, in diesen Zeiten ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu setzen, Wirklichkeit werden kann.
Die ersten 10.000 € haben die Berliner Freunde nebst Sympathisanten selbst eingefahren. Es werden aber 40.000 € gebraucht. Jeder Euro hilft, diesen Gedächtnistempel entstehen zu lassen.
