Ein Gesamtüberblick
Es ist vollbracht. Wir waren alle dabei. Und für diejenigen, die nicht dabei waren, gibt es hier eine Zusammenfassung.
Wir werden die einzelnen Beiträge separat online stellen.
Der ganze Tag in 56 Minuten – Ein Überblick…..
Das erste Treffen unseres Verbandes rückt täglich näher.
Wir haben gründlich gesucht, wie wir dieses und die künftigen Ereignisse im Leben unserer Gesellschaft nennen werden.
Nachdem uns seit Oktober vorigen Jahres eine hundertfache Zustimmung in Form einer landesweiten Eintrittswelle in die sich öffnende Gesellschaft, begleitet von Angeboten zur Mitarbeit, „überrollt“, kamen wir zu diesem Entschluss.
„Verband“ kommt von Verbindung, Verbundenheit nach innen wie außen, Gemeinsamkeit bei der Verwirklichung einer Idee, der Erlangung eines Ziels, denen sich viele Menschen ohne weltanschauliche Bindungen verbunden fühlen können: Der Freundschaft zwischen den Völkern, also des Friedens und der darauf gründenden Entschlossenheit, „das Licht des Friedens scheinen“ zu lassen, „dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint“. So heißt es in einem Lied, liebe Nachfolgenden, das hieß „Nationalhymne der Deutschen Demokratischen Republik“. In dieser Strophe kommt der Friedenswunsch drei Mal zum Tragen…
Und ja, ein Verband dient auch dazu, eine Wunde zu bandagieren, Hilfe zu leisten bei deren Heilung nach mannigfaltigen Verletzungen an Geist und Körper, durch das tödliche Virus der Völkerfeindschaft, das unausrottbar scheint.
Bei Wilhelm Zwo war es die eingeimpfte Feindschaft zum französischen „Erbfeind“ und zum Hass gegen alles slawische („jeder Schuss ein Russ‘), dann folgte der „Vernichtungskrieg“ gegen das jüdisch/bolschewistische Untermenschentum mit dem bekannten Ergebnis.
Die giftigen Sporen überwinterten im Kalten Krieg und kehren mit dem Wort“schatz“ von Reichspropagandaminister Goebbels jetzt wieder.
Es tönt von „Kriegstüchtigkeit“ und „Verteidigung“, von der Dämonisierung ausländischer Politiker und der Gefahr des drohenden Überfalls auf, natürlich in ersten Linie, Deutschland. Das wird täglich, nein stündlich, dem deutschen Volk entgegengebellt und nistet sich ein.
Was zu DDR-Zeiten nicht nur eine auf Geschichtsverstand und Gefühl basierende Lebenseinstellung war, sondern auch von manchen politischen Konjunkturrittern ausgenutzt wurde, gab es billig und ertönte von manchem Rednerpult.
Unser Verband versammelt heute ein gesellschaftliches Bild jenes Teils der Bevölkerung, das aus alten ehemaligen Freunden der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetischen Freundschaft in der DDR, aus solchen Freunden in der Bundesrepublik und einem wachsenden Anteil aller Altersgruppen aus dem vereinten Land besteht.
Dadurch erhält er ein eigenes, neues Gesicht, dessen Profil seine Konturen während des Verbandstreffens entstehen werden. Bereichert wird es durch Mitglieder aus neuen Denkwelten, in denen eine Partei, die „immer Recht hat“ oder ein religiöses Oberhaupt, das „unfehlbar“ zu sein hat, keine Rolle spielen.
Dafür verbinden sich Menschen, die sowohl seit vielen Jahren, auch Jahrzehnten, das Land zwischen Bug und Pazifischen Ozean in Freud und Leid kennen, als auch mit denen, die sich diesem erstmals gedanklich und praktisch nähern – auch mit Skepsis – aber in der Absicht, einen vorurteilsfreien Blick und die Absicht zu haben, die deutsche Oberlehrerbrille im deutschen Schrebergarten zu lassen.
Die Offenheit und -manchmal unverdiente- Freundlichkeit der Gastgeber wird sie erfreuen und auch beschämen.
Die Vielfalt dessen, was an Eindrücken auf uns Besucher einströmt, bedarf einer gründlichen sowohl spontanen als auch länger überlegten Verarbeitung. Und das wird auch ein wesentlicher Inhalt der Arbeit in unserer Gesellschaft sein.
Dabei wird sich herausstellen, dass sich bei unserem Verbandstag die Einheit in unserem Verhältnis zu Russland auf der Vielfalt der unterschiedlichen Betrachtungsweisen gründet.
Ist diese Einheitlichkeit in der Vielfalt erkennbar?
Ja. Das wird der Beginn für viele Aktivitäten an vielen Orten sein, bei denen der Kompass auf das Ziel der Pflege, Erweiterung und Intensivierung eingenordet und konkretisiert werden soll.
Nein. Nicht alles wird sofort gelingen und manche Marschrichtungszahl wird korrigiert werden müssen. Das ist keine Schande, denn auch Irrtümer ziehen Erkenntnisse nach sich. Bekennen wir uns also auch dazu.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. В путь.
Wir laden alle Mitglieder und diejenigen, die es werden wollen, zum 1. Verbandstreffen ein.
Wichtig: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung. Das bedeutet auch, daß alle Teilnehmer sich auf dieser Webseite einzeln anmelden. (ausgenommenen eingeladene Gäste des Vereins)
Das Treffen soll am 26.04.2025 von 10:30 – 18:00 ein.
Änderung des Veranstaltungsortes
Der Ort: Tagungszentrum
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Eine Freunde für jeden aufrechten Demokraten und „Friedenshetzer“ dass es solch einen Verband mit positiver Entwicklung gibt!