Nachdem unser Land im Rahmen der EU mit vielen Sanktionspaketen die Russische Föderation substanziell  bestrafen, schwächen  und damit wie offiziell bekundet ruinieren wollte, das nun aber offensichtlich wenig Wirkung zeigte, entstand die Idee seitens der Gesellschaft, die eingetrübten Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren Ländern auf legalen Wegen wieder aufhellen zu helfen.

Es ward höchste Zeit, sich wieder für Frieden und Zusammenarbeit einzusetzen.
Der gelebte Freundschaftsgedanke bildet das Fundament für Vertrauen, und Vertrauen ist die Voraussetzung für beiderseitigen wirtschaftlichen Erfolg.

Wie sagt man so schön in Russlands Weiten- “besitze keine 100 Rubel  sondern 100 Freunde”.
Wie dem auch sei, eine kleine Schar von Optimisten hat sich im Herbst 2025 zusammengefunden, um Kontaktsuchenden nach Kräften und Möglichkeiten behilflich zu sein.
Wir verstehen unsere Bemühungen im vollen Einklang mit dem geltenden Recht, den etablierten Strukturen für bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit  und den Zeichen der Zeit.
Ganz nach der Devise gemäß einer alten russischen  Volksweisheit: “ langsam ( i.S. von akkurat) anspannen, um schnell zu fahren”.
“Auf geht’s!” oder, um beim Sinnbild zu bleiben , “Po konyam! (по коням!)

Petersburger Dialog- Zusammenarbeit gehört die Zukunft

Zu einem regen thematischen Austausch über Stand und Perspektiven der wirtschaftlichen Kooperation trafen sich Vertreter der Seiten der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs  am 12.Dezember 2025 in Moskau und partiell online aus der Ferne unter der Überschrift: 

„ Zusammenarbeit zwischen europäischen, deutschen und russischen Unternehmen: Blick in die Zukunft “

Mehr als ein Jahrzehnt haben die  bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und weiteren EU-Ländern mit Russland eine Rückentwicklung  genommen. 

Eine signifikante Anzahl der auf dem russischen Markt agierenden  deutschen Firmen hat das Land mittlerweile verlassen. Für die meistens von ihnen war das Russlandgeschäft überdurchschnittlich profitabel und von stetigem Wachstum gekennzeichnet. Im Gegenzug profitierte die deutsche Volkswirtschaft von preisgünstigen und stabilen Energieträger- und Rohstofflieferungen aus Russland. Das gehört nun bis auf weiteres der Vergangenheit an.

Dennoch wäre es falsch, jetzt die Flinte ins Korn zu werfen, denn- jede Wolke hat einen Silberstreif am Horizont. Die Erkenntnis wird reifen, dass unsere Völker viel mehr verbindet als sie vermeintlich trennt. Das sind in erster Linie der Frieden und das Interesse an gesichertem und wachsendem Wohlstand in der Breite der Gesellschaften.

Zu vermerken sind Initiativen zur Wiederbelebung  von Städteverbindungen, Sprach- und Freundschaftsreisen, Jugend- und Kulturaustausch aber auch von Transitkorridoren für den Personen- und Warenverkehr als   Zeichen  für ein zunehmendes Interesse  an Kontakten zwischen unseren Nationen. Dem wird auch eine Belebung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit folgen.

Allen Interessierten einen Kompass an die Hand zu geben, um gesichert und erfolgreich voranzukommen, könnte  bald  eine  konkrete Aufgabenstellung für die AG Wirtschaft des Petersburger Dialogs werden.

Die Zuversicht bleibt,  dass mit der Wiederbelebung einer freien wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen unseren Völkern dem  Frieden, der Freundschaft und den nachkommenden Generationen am besten gedient sein wird.

gm